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Verkleidungswettrennen mit Taucherflossen

Die Kinder werden in zwei Gruppen aufgeteilt. Nach dem Startsignal fängt das erste Kind jeder Gruppe an, sich die Verkleidungssachen und ggf. Taucherflossen anzuziehen und muß einen kleinen Parcours laufen. Nach erfolgreichen Parcourslauf zieht es die Sachen wieder aus und das nächste Kind fängt an, sich alles anzuziehen. Dabei können die anderen Kinder natürlich jeweils helfen. Die Gruppe, die als erstes fertig ist, hat gewonnen.

Auch bei diesem Spiel kann es rasant zugehen. Es ist eher für draussen geeignet. Für drinnen benötigt man auf jeden Fall einigen Platz für das An- und Ausziehen und den kleinen Parcours. Da Verkleiden soviel Spaß macht, ist für drinnen das “Schokoladenwettessen” besser geeignet.

Dieses Spiel kann man noch um eine Schwierigkeitsstufe erhöhen, indem man den Parcourslauf mit einem “Eierlauf” verbindet. Es sieht sehr lustig aus, wenn man mit Taucherflossen Eier auf Löffeln transportieren will ;-) .

Material: 2 große Hemden, 2 Mützen, 2 Paar Taucherflossen oder Gummistiefel, 2 Paar Handschuhe, 2 Schals

Blinde Kuh

Ein Klassiker unter älteren Kindergeburtstagsspielen ist das Spiel “Blinde Kuh”, bei dem einem Kind die Augen verbunden werden. Die anderen Kinder ärgern die “Blinde Kuh” durch zupfen oder berühren. Werden sie wiederum von der “Blinden Kuh” ergriffen, ist dieses Kind an der Reihe und bekommt die Augen verbunden.

Beim Blinde Kuh spielen ist es wichtig, daß keine Hindernisse herumstehen. Sollte die “Blinde Kuh” auf eins zulaufen, müssen die anderen Kinder warnen.

Brezel beißen

Die Brezeln (ca. 20 Stück) werden auf eine Schnur gefädelt. Zwei Helfer halten diese Schnur in etwa der Mundhöhe der Kinder in die Höhe. Die Kinder müssen versuchen mit den Händen auf den Rücken, die Brezeln mit dem Mund zu beissen. Damit die Schwierigkeit erhöht wird, schwingen die Helfer die Schnur hoch und runter, so daß das zubeissen schwer fällt und der Bissen im letzten Moment davonspringt.

Dieses Spiel kann wahlweise auch mit anderem Gebäck oder Würstchen gespielt werden.

Material: Schnur, Brezeln

Dosenwerfen

Die leeren Getränkedosen werden zu einer Pyramide gestapelt. Die Kinder dürfen nacheinander mit jeweils drei Versuchen, versuchen die Dosen komplett vom Tisch zu werfen.

Dabei kann man mehrere Durchgänge spielen und jeweils die übrig gebliebenen Dosen zusammenzählen. Wer am Ende die wenigste Punktzahl hat, hat gewonnen.

Material: leere Dosen, Tennisball, Tisch

Sackhüpfen

Die Kinder werden in zwei Mannschaften aufgeteilt. Nach dem Startschuß muß das erste Kind in den Sack schlüpfen und mit dem Sack eine festgelegte Strecke “abhüpfen”. Danach ist das zweite Kind aus der Mannschaft dran, solange bis alle Kinder fertig sind. Die Gruppe die zuerst fertig ist hat gewonnen.

Material: zwei Leinensäcke

Topfschlagen

Der Klassiker unter der Kindergeburtstagsspielen ist wohl das bekannte Spiel Topfschlagen, bei dem Kindern die Augen verbunden werden und sie sich krabbelnd mit einem großen Kochlöffel bewaffnet durch den Raum tasten müssen. Das geht so lange, bis sie den Topf gefunden haben und das darunter liegende Geschenk (Süßigkeit, Abziehbild etc) gewonnen haben.

Bei dieser ganzen Aktion dürfen die drumherumstehenden Kinder (und Erwachsene) Hinweise geben in Form von “heiß oder kalt”, damit derjenige der den Topf sucht, ungefähr weiß wo der Topf sich befindet.

Dieses Spiel ist wohl deswegen so beliebt, weil jeder mitspielen kann, es lustig ist und die Belohnung fürs Finden sofort erfolgt.

Jedes Kind kommt einmal an die Reihe.

Material: Kochtopf, Süßigkeiten, Kochlöffel, Schal oder Tuch zum Augen verbinden

Eierlaufen

Die Kinder werden in zwei Mannschaften geteilt. Ziel des Spiels ist es, daß jedes Kind in der Mannschaft mit einem Ei (vorher gekocht) auf den Löffel einen Parcours durchläuft.

Die Gruppe gewinnt, die am schnellsten mit allen Kindern am Ziel ist. Fällt einem Kind ein Ei von Löffel muß es den Parcours von vorne durchlaufen.

Material: Löffel, gekochte Eier

Der Plumpsack geht rum

Für dieses Spiel benötigt man eine größere Kindergruppe (10 Kinder) zu viele Kinder (über 25) dürfen es allerdings auch nicht sein, da dann der einzelne nicht oft genug drankommt.

Regeln:

Zunächst sitzen alle Kinder in einem Kreis und schauen zur Mitte. Eines der Kinder, der “Plumpsack” (vorher durch einen Abzählreim festlegen), läuft außen um den Kreis herum und hält ein Taschentuch oder anderes Stofftuch am besten geknotet in der Hand. Während der Plumpsack also herumläuft singen/sprechen alle den Text: “Dreht Euch nicht um, denn der Plumpsack geht rum, wer sich umdreht oder lacht, kriegt den Buckel voll gemacht.”

In dieser Zeit kann der Plumpsack das Taschentuch hinter einem Kind möglichst unbemerkt fallen lassen. Wenn das Kind es bemerkt, hebt es das Taschentuch schnell auf und läuft dem Plumpsack hinterher. Ziel ist es, den Plumpsack einzuholen, bevor dieser die Lücke im Kreis erreicht hat und sich dort hineinsetzt. Wer diesen Wettlauf verliert, ist in der nächsten Runde der Plumpsack.

Weitere Variante:

Wenn ein Kind nicht bemerkt, das das Taschentuch hinter ihm fallen gelassen wurde und der Plumpsack es unbemerkt um den Kreis der Kinder geschafft hat, kann er das Kind auf den Rücken klopfen und rufen ruft “Eins, zwei, drei faules Ei”. Das Kind kommt dann in die Mitte des Kreises und wird abgelöst, wenn wieder ein Kind das fallende Taschentuch nicht bemerkt hat.

Dieses Spiel ist manchmal sehr rasant, vor allem wenn die Kinder um die Wette laufen. Da kann es schon mal schnell und laut zugehen.

Schnitzeljagd

Wie geht das nochmal? Früher haben wir ständig bei fast jedem Kindergeburtstag oder auch an einem schönem Sommertag Schnitzeljagd gespielt. Man kann es mit einer oder zwei Mannschaften spielen.

Utensilien –  je nach Variante: Kreide, Bänder, kleine Steine, kleine Zettel, Papierschnipsel, Stöcke, Tesakrepp, Schatz mit Süßigkeiten oder Geschenken.

Wie man eine Schnitzeljagd vorbereitet:

Version 1 –  mit einer oder zwei Mannschaften und Schatzsuche:

Zur Vorbereitung des Spiels werden eine oder zwei Routen (bei zwei Mannschaften) festgelegt. An dieser Route sollten möglichst markante Punkte liegen, damit die Route später mit Hinweisen gefunden werden kann. Zur Vorbereitung der Jagd müssen die Hinweise dort vorher verteilt werden. Bei Kindern, die sich gut in der Umgebung auskennen und größer sind, braucht ggf. kein Betreuer mitgehen. Bei kleineren Kindern bietet sich ein Betreuer pro Gruppe an.

An der Route werden jeweils Zettel befestigt, die auf die nächste Station verweisen. Wie z.B: “Den nächsten Hinweis findet ihr dort, wo immer leckere Brötchen verkauft werden”. Bei Kindern die noch nicht lesen können gehen auch Symbole. Der letzte Zettel weist auf den Endpunkt hin, bei dem ein Schatz mit Süßigkeiten oder anderen kleinen Geschenken versteckt ist.

Version 2 – mit zwei Mannschaften:

Die Kinder werden in zwei Mannschaften aufgeteilt. Die erste Mannschaft geht mit 15 Minuten Vorsprung los. Wenn die Kinder sich in der Gegend gut auskennen, können sie alleine losgehen. Ansonsten sollte ein Betreuer mitgehen. Die Kinder der ersten Gruppe legen Spuren für die zweite Mannschaft. z.B. Kreidepfeile, oder Pfeile aus Ästen und Steinen. Oder Bänder an Bäumen.

Natürlich kann die erste Gruppe auch zweideutige Spuren legen, so daß die zweite Gruppe es schwerer hat, die Mannschaft zu verfolgen. Die falsche Spur endet dann nach ein paar weiteren Hinweisen und man muss zur Stelle zurück, wo sich die Spuren geteilt haben.

Das Ziel des Spiel ist es, den richtigen Weg zu finden und eventuell die erste Gruppe einzuholen.

Wenn die zweite Mannschaft die erste nicht einholt, dann treffen sich beide Gruppen an einem Zielpunkt an dem es dann eine Belohnung für alle gibt.